Gegründet wurde das Frauenkulturarchiv Graubünden 1997 von der Historikerin Silke Margherita Redolfi und der Journalistin Silvia Hofmann-Konrad. Dies geschah aus der Not heraus. Nachlässe und Unterlagen von Frauen und Frauenorganisationen wurden oft weggeworfen. Sie galten als nicht archivwürdig. Bedeutende Lebensgeschichten von Frauen sind so in Vergessenheit geraten. Heute ist das Frauenkulturarchiv etabliert und vielseitig aufgestellt. In den gekühlten Archivräumen lagern Dokumente, Briefe, Fotos und Objekte. Es gibt eine ansprechende Bibliothek mit Büchern von und über Frauen. Hinzu kommen Veranstaltungen und Lesungen, die vom Frauenkulturarchiv ausgerichtet werden. Der Film begleitet die Leiterin Silke Margherita Redolfi bei der Arbeit, der Abholung von Nachlässen und bei öffentlichen Auftritten. Er zeigt schöne Begegnungen, aber auch Probleme, mit denen das Frauenkulturarchiv zu kämpfen hat.