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Die größten Flüsse der Erde

Natur + Reisen, Natur + Umwelt • 19.02.2026 • 02:10 - 03:10
Mississippi
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Sonnenuntergang über dem Cristalinofluss in Brasilien.
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Schwarzwasserflüsse gehören zu den markantesten Flüssen im Amazonas-System. Ihr dunkles Wasser ist durch Tannine verrottender Blätter gefärbt und ihre schwarze Farbe bedeutet, dass sie stark reflektieren und oft wie riesige Bänder aus „Spiegelwasser“ wirken.
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Die überfluteten Wälder des Amazonas existieren seit mindestens 8 Millionen Jahren, und an einigen Stellen ähneln Flussabschnitte eher einem Meer oder riesigen See.
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Originaltitel
Earth's Great Rivers
Produktionsland
GB, USA
Produktionsdatum
2018
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Der knapp 4.000 Kilometer lange Mississippi ist das größte Flusssystem der Vereinigten Staaten und der wohl berühmteste Strom der USA. Dabei haben die meisten, wenn sie an den "Old Man River" denken, vor allem den großen trägen Fluss vor Augen der die amerikanischen Südstaaten durchfließt. Doch die Ursprünge des Mississippi liegen in einem riesigen Netz aus Flüssen, die in der Bergen der Rocky Mountains im Westen bis zu den Appalachen im Osten entspringen. Der heiße Madison River im Yellowstone Nationalpark, der auch bei Minus 40 Grad nie zufriert, die großen Stauseen im Oberlauf des Mississippi und die Sumpflandschaften im Süden bieten einen Lebensraum für Otter, Biber, Pelikane, Alligatoren und viele andere Tiere. Und auch für den Menschen spielt der Mississippi seit jeher eine zentrale Rolle: Bei St. Louis vereinen sich Mississippi und Missouri River zu einem großen Strom, der die "Kornkammer" Amerikas bewässert und auf dem riesige Mengen an Gütern nach New Orleans und von dort aus in die ganze Welt verschifft werden. Den letzten Flussabschnitt im tiefen Süden der USA bildet schließlich das gewaltige Mississippi-Delta, wo der Eingriff der Menschen in die Natur verheerende Spuren hinterlassen hat.