Zwei Zivilstreifen der Autobahnpolizei Brandenburg stoppen auf der A15 und A9 jeweils einen Verkehrssünder. Im ersten Fall fällt ein Mann in einem gestohlenen Fahrzeug auf, der mit gefährlich geringem Abstand und überhöhter Geschwindigkeit unterwegs ist - ohne Führerschein und Fahrzeugpapiere. Er erklärt den Beamten, er sei Opfer eines Diebstahls geworden: Eine Frau, die er an der Hotelbar kennengelernt hatte, habe ihn bestohlen und sein Auto mitgenommen; er habe das gestohlene Fahrzeug in der Hotelgarage gefunden und ein darin liegendes Kleid angezogen. Die Polizisten nehmen ihn mit zur Dienststelle; ihn erwarten rund 400-440 Euro Bußgeld, drei Punkte, zwei Monate Fahrverbot sowie ein Strafverfahren. Im zweiten Fall stoppt die Streife einen Transporterfahrer, der in einer Baustelle mit 136 km/h bei erlaubten 80 km/h und minimalem Sicherheitsabstand fährt. Der Fahrer rechtfertigt sein Verhalten mit einem alternativen Lebensstil und zeigt sich uneinsichtig. Bei der anschließenden Ladungskontrolle werden im Laderaum kiffende Mitfahrer entdeckt; beim Fahrer selbst werden Drogen gefunden. Ihn erwarten bis zu 640 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot, eine mögliche MPU sowie ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.