Karl Döblin, Inhaber eines Recyclingunternehmens, entdeckt, dass sein Sohn Bernd als Buchhalter 30.000 Euro Firmengelder veruntreut hat, und entscheidet daraufhin, seine Nichte Mia als Nachfolgerin einzusetzen. Bernd, der gemeinsam mit Mitgesellschafter Manfred Steiner plant, die Firma an den Konkurrenten Westermann zu verkaufen, versucht mit einer gefälschten Unterschrift und einer Verleumdungskampagne gegen Mia seinen Vater umzustimmen - scheitert jedoch. Um Karl geschäftsunfähig zu machen, verabreicht Bernd ihm auf Betreiben seiner Frau Agnes, einer Ärztin, heimlich eine Überdosis Betablocker, was Karl beinahe das Leben kostet. Mia und Mitgesellschafter Rüdiger Brecht entdecken den Kaufvertrag mit Westermann und filmen ein belastendes Gespräch zwischen Agnes und Manfred, das deren Mordabsicht belegt. Nach Anzeige bei der Polizei wird Bernd zu zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt, Agnes und Manfred erhalten je viereinhalb Jahre Haft ohne Bewährung, Agnes verliert zudem ihre Approbation. Karl erholt sich, schließt Manfred aus der Gesellschaft aus, entlässt Bernd fristlos und setzt Mia erneut als Nachfolgerin ein.