Die 22-jährige Sandra Falk kämpft darum, dass der verheiratete Werbeagentur-Chef Mario Grubber die Vaterschaft für ihren drei Monate alten Sohn Felix anerkennt. Grubber leugnet die Vaterschaft, droht Sandra und beauftragt eine Detektei, um ihre Glaubwürdigkeit zu erschüttern. Beim Familiengericht scheitert Sandras Antrag auf einen Vaterschaftstest zunächst, weil Grubbers Anwalt einen Ex-Freund ins Spiel bringt, der zeitweise bei Sandra übernachtet hatte. Nach erfolgreicher Beschwerde beim Oberlandesgericht schickt Grubber seinen Mitarbeiter Lars Pieper mit einem alten Ausweis als Doppelgänger zum Test - das Ergebnis fällt negativ aus. Pieper legt jedoch ein Geständnis bei der Polizei ab, woraufhin ein zweiter Test angeordnet wird, der Grubbers Vaterschaft zweifelsfrei bestätigt. Grubber wird wegen Prozessbetrugs, Verleumdung, Nötigung und Verletzung der Unterhaltspflicht zu eineinhalb Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Seine Frau Julia, die 80.000 Euro Startkapital in die Agentur investiert hatte, reicht die Scheidung ein und klagt das Geld erfolgreich zurück, sodass Grubber die Agentur verkaufen muss. Sandra erhält rückwirkend Unterhalt und beginnt ihr Studium.